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CHROMA HAIKU pro
japanische Messer höchster Güte

TAKUMI Meistermesser Haiku pro - Traditionelle Japanische Manufaktur-Messer - Nicht für Anfänger geeignet.

Die CHROMA HAIKU PRO Kochmesser gehören zu den Takumi Messern. Takumi bedeutet in Japan Meister und meisterlich sind diese handgefertigten Messer höchster Handwerkskunst in Tradition, Verarbeitung und Auswahl der hochwertigsten Materialien.

Wenn Sie bereits mit japanischen Messern gearbeitet haben, die Schneidetechnik und die Schärfe japanischer Messer schätzen gelernt haben und nun auf die legendäre Schärfe japanischer Meistermesser aufsteigen möchten, sind die Haiku pro eine sehr gute Wahl. Mit diesen Messern arbeiten professionelle Sushi Meister in Japan.

Vorab aber einige Besonderheiten, die bei Haiku pro Kochmessern beachtet werden müssen:

  1. Die Messer sind nicht rostfrei und verlangen etwas höhere Pflege und Aufmerksamkeit.
  2. Mit den Messern sollte auf "japanische" Art geschnitten werden und darf nicht gehackt oder das Messer verkantet werden.
  3. Die Messer sollten regelmäßig bei Bedarf nachgeschliffen werden, damit die Vorteile eines derart hochkarätigen Messers auch zum Tragen kommen.

Alles keine unüberwindlichen Eigenschaften, wie die nachfolgenden Punkte zeigen, aber Sie sollten das vor einem Kauf berücksichtigen. Im Umgang mit den Messern beahcten Sie bitte folgende Regeln:

  • Benutzen Sie die Messer häufig - da die Sucht auf die Messer beim ersten Schnitt einsetzt, ist das sicher kein Problem -, denn wenn die Messer häufig im Einsatz sind und immer trocken gehalten werden, ist Rost so gut wie kein Problem. Nur bei Bedarf müssen die Kochmesser mit dem mitgelieferten, särefreien Öl ein wenig eingerieben werden.
  • Sollten die Messer längere Zeit nich benutzt werden (z.B.) Urlaub. Dann ölen Sie sie dünn ein und lagern sie die Messer an einem trockenen Platz.
  • Schneiden Sie "japanisch", also mit ziehendem Schnitt. Die Messer sind so scharf, dass dies völlig ausreicht, um absolut exakte und saubere Schnitte zu machen. Die Nährstoffe bleiben bei solch sauberen Schnitten im Schneidgut, was die Grundlage einer gesunden Ernährung ist. Eben gesundes, japanisches Kochen auf höchster Stufe.
  • Bitte niemals mit den Messern hacken, die Messer verkanten oder sägende Schnitte ausführen. Die Klingen sind durch die Verwendung des enorm harten Hagane Stahls und durch feinsten japanischen Schliff auf perfektes Schneiden ausgelegt und nicht auf Hacken o.ä.. So wie man ein Rennpferd auch nicht auf einen Acker schicken würde, so sollte man auch mit diesem Messer nur schneiden.
  • Schneiden Sie bitte keine sehr säurehaltigen Lebensmittel wie Zitronen, saure Äpfel o.ä. mit den Haiku Pro Messern. Die Klingen könnten fleckig werden - nur ein optischer Effekt und kein mechanischer - und diese sehr säurehaltigen Lebensmittel könnten Metallgeschmack annehmen. Das ist eine generelle Eigenschaft von Karbonstahl. Nehmen Sie für die extrem säurehaltigen Lebensmittel ein rostfreies Haiku Messer mit dem Falken oder ein Haiku Damascus Messer.
  • Schleifen Sie Ihr Messer regelmäßig bei Bedarf auf Chroma Schleifsteinen nach. Die Klingen sind sehr schnitthaltig, aber bei Anzeichen von Nachlassen der Schärfe, sollten Sie nachschleifen. So bleibt Ihr Haiku immer in bester Form und das Nachschleifen artet nicht in harte Arbeit aus.

So funktioniert die Herstellung:
Nach alter Sakai Tradition werden die CHROMA HAIKU PRO Messer nicht in einer großen Fabrik hergestellt, sondern in den vier kleinen, spezialisierten Werkstätten des Herren Hirotsugu Harada, in denen insgesamt 83 Hauptarbeitsschritte ausgeführt werden.

Schmieden:

Kouhei Ebuchi san, der Klingenschmied der japanischen Messer Chroma Haiku pro Kouhei Ebuchi san beim Schmieden der Klingen der Haiku pro Kochmesser von Chroma Cutlery
Kouhei Ebuchi san 27 Steps of craftsmanship

Kouhei Ebuchi san ist ein Klingenschmied in zweiter Generation, in Sakai geboren. Auch wenn er mit erst 40 Jahren sehr jung ist, hat seine Handwerkskunst viele japanische Preise gewonnen. Die Klingen vom Meisterschmied Kouhei Ebuchi sind bei den besten Köchen Japans gefragt. So z.B. auch bei den berühmten traditionellen Köchen Michiba Rokusaburou und Kandagawa Toshiro.

Der Beruf des traditionellen Klingenschmieds ist nicht gerade gefragt bei jungen Japanern. Nur wer wirklich Liebe zum Beruf hat, wählt ihn. Nicht nur die 10 Jahre lange Lehrzeit schrecken ab, sondern auch die mörderischen Temparaturen im Sommer, da wird es in der Werkstatt um die 50°C heiss. Kouhei Ebuchi kann sich aber keinen schöneren Beruf vorstellen.

Um traditionelle Sakai Takumi Messer wie das HAIKU PRO Sashimi Messer herzustellen, schmiedet Meister Kouhei Ebuchi zwei Sorten Stahl: Einen extrem harten hochkarbonhaltigen “Hagane”Stahl (weisser Stahl, auf japanisch Shirokou) für die Schneide und einen weicheren Stahl, um den Schneidestahl zu unterstützen. Ohne diesen weicheren Stahl würde die Klinge zu zerbrechlich sein und fast unschleifbar. Die zwei Stähle werden auf über 1000° C in einem Holzkohle-Ofen erhitzt. Dann werden Sie zusammengeschmiedet, dieser Vorgang wird mehrfach wiederholt, bis die beiden Stähle in einer groben Klingenform unsichtbar zusammengewachsen sind.

High-Karbon Stahl und einfacher Karbonstahl eines Haiku pro Messers werden feuerverschmiedet Grober Klingenrohling eines Kochmessers der Haiku pro Messer
Verschmieden der Karbonstahlsorten Klingenrohling einer Haiku pro Klinge

Die beidseitig geschliffenen CHROMA HAIKU PRO Gyuto Messer, Santokumesser und Kawamuki Messer erhalten auf beiden Seiten einen weicheren Stahl. Vor dem Härten werden die Klingen gerichtet. Wenn Meisterschmied Kouhei Ebuchi seinen Job beendet hat, hat das Messer bereits 27 Arbeitsschritte hinter sich. Die Klingen verlassen seine Werkstatt mit 63° Rockwell. Danach gehen die Klingen zum Schleifer. 

Schleifen:

Keiichi Fujii san, der Messerschleifer der handgearbeiteten Haiku pro Messer Keiichi Fujii san beim Schleifen der japanischen, handgearbeiteten Haiku pro Messer von Chroma Cutlery
Keiichi Fujii san 20 Stufen des Schleifens

Keiichi Fujii san, 57 Jahre, ist bereits in der dritten Generation Messerschleifer in Sakai.

Mit 40 Jahren Erfahrung gilt Keiichi Fujii als einer der erfahrensten Schleifer in Sakai. Er ist berühmt für seine Qualitätsansprüche. Die HAIKU PRO Messer bekommen von Keiichi Fujii zwanzig Veredlungen, bis sie die unglaubliche Schärfe erreicht haben. Keiichi Fujii benutzt einen sehr alten Wasserstein, damit die Messer sich nicht unnötig erhitzen. Er arbeitet den ganzen Tag mit seinen Händen in Wasser, was speziell im Winter, wo das Wasser kaum über dem Gefrierpunkt kommt, unerträglich sein muss. Aufgrund seiner extremen Pflege und Sorgfalt bei der Arbeit erhält er an der Schneide die Rockwell Härte von 60 – 61°.

Griffe:

Masaru Tatsumi san fertigt die Honoki Holzgriffe eines Haiku pro Messers Masaru Tatsumi san bei der Fertigung des Haiku pro Griffes aus Honoki Holz
Masaru Tatsumi san 24 Arbeitsstufen Handarbeit

Die Griffe werden vom 73 jährigen Meister Masaru Tatsumi san, einem weiterem Sakai Veteran, hergestellt. Die Griffe der CHROMA HAIKU PRO Serie werden mit einer Wasserbüffelzwinge (der Übergang vonm Griff zur Klinge) und Honoki Holz der höchsten Güte aus der Gifu Provinz produziert. Meister Tatsumi Masaru benötigt 24 Arbeitsschritte für die Herstellung eines perfekten Griffes.

Markierung und Zusammenbau:

Takayuki Harada san kontrolliert die Klingen der Haiku pro Messer und schlägt den Sakai Qualitätsstempel in den Klingenerl ein Takayuki Harada san beim Einschlagen des Sakai Qualitätsstempels eines Haiku pro Messers
Takayuki Harada san 12 Stufen beim Zusammenbau

Meister Takayuki Harada san, 39 Jahre alt, ist in der zweiten Generation “knife assembler”. Der junge Meister ist in Sakai aufgrund seiner Qualitätsarbeit bereits hoch geachtet.

Bevor Takyuki Harada die Klinge mit dem HAIKU Buchstaben graviert, kontrolliert er die Klinge strengstens. Dann bekommt das Messer als erstes den Sakai Qualitätsstempel, der später nicht mehr gesehen werden kann, da er unter dem Griff ist.

Der Name „HAIKU“ wird von Hand in die Klinge gehämmert (graviert). Danach erhält die Klinge den HAIKU Falken. Nun wird der Erl des Messers (der Teil, der im Griff unsichtbar ist) erhitzt und in den Honoki Holzgriff „gebrannt“, so dass er sicher sitzt. Die Messerklingen bekommen eine Antirostbehandlung und werden in Antirostpapier eingewickelt. Danach werden die Messer vorsichtig in eine „Kiribako“, einer Holzschachtel verpackt. Das Holz hilft dabei, das Messer trocken zu halten. So wird das Rost-Risiko verhindert.

Jedem Messer liegt ein Tuch bei, dem Sashimi Messer das typische Stirnband der Sushi Meister, während die anderen Messer mit einem japanischen Handtuch bestückt sind.

Von einer zuverlässigen Airline werden die Haiku pro Kochmesser dann eingeflogen, da der Seetransport zu hohe Luftfeuchtigkeit hat.

Einer der wichtigsten Männer ist der Inhaber der Manufaktur, Meister Hirotsugu Harada, ein Meister der zweiten Generation. Er ist in Sakai geboren und hat die Messerproduktion mit der Muttermilch zu sich genommen.

Normaleweise werden die Messer ungeschliffen abgegeben und jeder Koch schleift sich die Messer selber ein. Die Haiku pro Messer werden jedoch von Master Keiichi Fuiiji mit einem idealen Grundschliff versehen, auf den jeder Nutzer gut aufbauen kann und das Messer später auf seine individuelle Handschrift einschleifen kann.

Wer die Philosophie der CHROMA HAIKU PRO Messer verstanden hat, wird nie wieder ein anderes Messer benutzen wollen. Bei korrekter Pflege halten diese Kunstwerke ein komplettes Berufs- oder Privatlleben und können anschliessend noch vererbt werden. Japanische Köche beerdigen übrigens eines ihrer Messer, wenn sie sich pensionieren lassen, um anzuzeigen, dass diese Episode des Lebens jetzt vorbei ist.

Trotz oder gerade wegen der Begeisterung für hochwertige Messer sollte folgende Regel gelten: Kaufen Sie besser ein Messer weniger und investieren Sie in hochwertige Schleifsteine mit unterschiedlichen Körnungen. Denn ohne vernünftige Steine kann ein gutes Messer nicht das zeigen, was in ihm steckt. Die unglaubliche Schärfe und das perfekte Schneidverhalten.

Noch ein Wort zu den "handgearbeiteten" Messern, die für wenig Geld angeboten werden. Einige Hersteller beliefern angeblich das japanische Kaiserhaus - aber der Kaiser schneidet sein Sushi nicht selber. Handarbeit kostet, speziell im Hochpreisland Japan, viel Geld und was als billige Massenware angeboten wird, kann keine Handarbeit sein. Wer mitdenkt spart Geld und muss kein zusätzliches Lehrgeld bezahlen.






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